Roulette erfreut sich in deutschen Spielbanken und Online-Casinos großer Beliebtheit. Wer sich nicht damit auskennt, glaubt, es gebe nur eine Variante dieses Spiels, doch die Wahrheit sieht ganz anders aus. Es gibt sowohl European, French als auch American Roulette. Vor allem die letztgenannte Variation ist hierzulande weitaus weniger bekannt. American Roulette zeichnet sich durch einen anderen Aufbau des Spielfeldes aus, vor allem aber gibt es mit der Doppel-Null noch eine weitere Zahl im Kessel. Doch das ist nicht der einzige Unterschied, wie wir im folgenden Text erläutern werden.

American Roulette Regeln: So wird gespielt

Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich American Roulette von der French-Variante vor allem in der Anordnung der Zahlen sowie der Anzahl derselbigen. Durch das Hinzufügen der Doppel-Null ergeben sich neue Kombinationsmöglichkeiten beim Platzieren der Wette. Das Tableau, auf dem die Wetten schließlich mit Hilfe der Jetons gesetzt werden, unterscheidet sich demnach auch dem der französischen Version.

Das Tableau: Beim amerikanischen Roulette mit einer anderen Anordnung

Normalerweise ist am oberen Rand des Einsatzfeldes die einfache Null über den drei Zahlenreihen zu sehen. Nicht so beim American Roulette: Hier ist zusätzlich die Doppel-Null mit eingefügt. Die einfache Null liegt links, also über der 1 und der 2, die doppelte Null hingegen auf der rechten Seite und deckt die 2 und die 3 ab. Das erweitert die Kombinationsmöglichkeiten bei der Wette:

 

  • Mögliche Kombinationen bei der europäischen Variante: 0,1,2,3; 0,1,2; 0,2,3
  • Und bei der amerikanischen Version: 0,00,1,2,3; 0,1,2; 00,2,3, 0,00,2 und so weiter

Zahlenreihenfolge im Kessel

Logisch wäre es, wenn im Kessel einfach nur die doppelte Null irgendwo gegenüber der Null eingefügt worden wäre. Doch dem ist nicht so. Denn zusätzlich haben die Zahlen im Kessel beim American Roulette eine vollkommen andere Reihenfolge. Bei der europäischen und der französischen Variante sind die Zahlen völlig zufällig verteilt, die American Roulette-Regeln sehen eine geordnete Reihenfolge vor. So liegen sich benachbarte Zahlenpaare gegenüber. Es gibt Systemspieler, die aufgrund der besseren Aufteilung das American Roulette bevorzugen. Allerdings ergibt sich daraus kein strategischer Vorteil.

Jetons im Spiel

Beim American Roulette wird nicht mit den üblichen Chips gespielt. Bevor es losgeht, muss jeder Spieler im Casino sein Bargeld oder seine Jetons direkt am Tisch gegen spezielle eintauschen. Jeder Spieler bekommt seine eigene Farbe, so dass es beim Setzen der Wetten kein Durcheinander gibt. Das ist schon deshalb sinnvoll, da es sich bei dem Roulette-Tisch um einen Stehtisch handelt und die Anzahl der Mitspieler nicht begrenzt ist.

So funktioniert American Roulette

Nicht nur der Tisch und das Tableau unterscheiden sich gegenüber der französischen und europäischen Variante. Die American Roulette-Regeln sind auch im Ablauf geringfügig anders. So können die Wetten auch noch platziert werden, wenn der Croupier den Kessel schon zum Drehen gebracht hat. Erst mit dem Satz „Machen Sie Ihr Spiel“ ist das Wetten oder ändern der Einsätze nicht mehr möglich. Während der Croupier schließlich die Einsätze einzieht und die Gewinne verteilt, können die nächsten Wetten schon wieder platziert werden.

Wettquoten beim American Roulette

Beim amerikanischen Roulette sind die Quoten auf die einzelnen Wetten nicht so unterschiedlich, wie vermutet werden könnte. Sie gleichen dem europäischen oder französischen Roulette:

 

  • Setzen auf eine Zahl: 35:1
  • Setzen auf zwei Zahlen: 17:1
  • Setzen auf drei aufeinanderfolgende Zahlen: 11:1
  • Setzen auf vier Eckzahlen: 8:1
  • Fünfer Wette auf die ersten fünf Zahlen: 5:1
  • Sechs Zahlen in zwei verschiedenen Reihen: 5:1
  • Setzen auf eine der drei Zahlenreihen: 2:1
  • Setzen auf ein Drittel der Zahlen: 2:1

 

Varianten beim American Roulette

Es gibt einige Abwandlungen der amerikanischen Variante, die von Spielbank zu Spielbank vorkommen können. So kann das Tableau durchaus unterschiedlich aussehen. Mal ist es dem französischen nachempfunden, mal sieht es wie eine Rennbahn beim Pferdesport aus. Die unterschiedlichen Regeln hierzu sollten dann direkt vor Ort erfragt oder nachgeschaut werden. Außerdem ist es in Deutschland üblich, dass die Spielbanken statt eines amerikanischen, einen abgewandelten französischen Tisch benutzen. Somit fehlt die Doppel-Null.

Alles in englischer Sprache

Doch eines haben alle American Roulette-Tische gemeinsam: Die „Amtssprache“ ist stets Englisch. Sowohl der Croupier wird sich dieser Sprache bedienen, als auch alle Aufdrucke und Hinweise auf dem Tisch und dem Tableau selbst. Daran ist also ein American Roulette-Tisch am einfachsten zu erkennen. Wird Englisch gesprochen, dann handelt es sich um einen solchen.

Fazit: American Roulette als interessante Variante nutzen

Amerikanisches Roulette hat durchaus seinen Reiz. Jeder Roulette-Spieler hat seine eigenen Vorlieben bei der Auswahl der Variante. Das Spielerlebnis kann dabei durchaus variieren. Zwar sind die Grundregeln stets die gleichen, aber das Spielgefühl kann ein anderes sein. Wer das mal ausprobieren möchte, findet sicherlich auch Online-Casinos, bei denen die ersten Versuche kostenlos sind. Und sei es durch einen Neukundenbonus, wie einen Bonus ohne Einzahlung, zu spielen. Die Chancen beim American Roulette zu gewinnen, sind nicht kleiner als bei den anderen Variationen, die es auf dem Casino-Markt zu finden gibt. Spiele amerikanisches Roulette in den besten Online-Casinos!