Wer im Glücksspiel aktiv ist, der macht dies zum einen als Zeitvertreib. Doch natürlich sind auch die Gewinne ein wichtiger Bestandteil. Man sollte dabei einiges beachten.

Zunächst gilt das Spielen als Entertainment. Es fungiert für die Spieler als Hobby und unterscheidet sich dabei nicht von anderen. Die Gefahr entsteht jedoch in dem Moment, wenn die Beteiligten dieses als finanzielle Lösung und Geldquelle ansehen. Ein Kontrollverlust und Suchtproblematik kann die Folge sein.

Dabei gibt es verschiedene Symptome, um diese sich anbahnende Gefährdung zu erkennen. Bemerkt man bei sich selbst eines oder mehrere Aspekte der sich anschließenden Liste, sollte man sich diesbezüglich beraten lassen. Auch Außenstehende sollten den Spieler auf die Problematik hinweisen und wenn nötig die Schritte zur Beratung in die Wege leiten.

Folgende Anzeichen können auf eine Abhängigkeit hinweisen:

  1. Die Einsätze sind höher als das Guthaben.
  2. Die Wetteinsätze steigen immer weiter an.
  3. Hat der Spieler keinen Zugang zum Automaten, wirkt er gestresst, depressiv oder aggressiv.
  4. Der Spieler wirkt geistig abwesend und ist weniger aufmerksam.
  5. Die Zeit, welche zum Spielen verwendet wird, wird immer länger.
  6. Der Spieler muss nach der Arbeit spielen, um sich zu beruhigen und Stress abzubauen.
  7. Der Spieler erzählt anderen nicht von seinem Verhalten beim Spielen.
  8. Der Beruf und das Umfeld werden vernachlässigt.
  9. Der Spieler leiht sich Geld oder nimmt Kredite auf, um weiterhin spielen zu können.
  10. Illegale Akte, um weiterzumachen.

Regeln für verantwortungsbewusstes Spielen

Natürlich ist es schwer, die Grenze zu ziehen. Die Gewinne werden als Belohnung immer attraktiv bleiben und Erfolgserlebnisse spornen nur weiter an. Jedoch muss man sich an einige Regeln halten und darüber nachdenken, wie man mit dem Glücksspiel umgeht.

Regel Nummer 1: Limits

Eine Strategie ist wichtig, um sich selbst zu stoppen. Dafür kann man eine bestimmte Einzahlung tätigen, welche im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten bleibt und anschließend keine weiteren tätigen. Zum Beispiel per Bankeinzahlung verhindert, dass man sofort die nächste Einzahlung tätigen kann. Ist das Limit erreicht, stoppt man das Spiel. Es gibt auch mittlerweile Slots und Programme, welche dabei unterstützen.

Regel Nummer 2: Glücksspiel ist keine Geldquelle

Man muss darüber nachdenken, dass Glücksspiel auf reinem Zufall basiert. Die Chance eines Gewinns ist theoretisch genauso hoch wie die Chance eines Verlustes. Trotzdem kann man am Zufall nichts manipulieren und hat so absolut keine Sicherheit eines finanziellen Einkommens.

Regel Nummer 3: Hilfe akzeptieren

Man kann nicht immer alles alleine machen. Eine Beratung ist oft der beste Weg, um sich überhaupt seiner Probleme bewusst zu werden. Da man selbst oft die negative Seite des Glücksspiels versteht, muss man auf seinen Verstand hören und kann sich durch derartige Ämter beispielsweise vom Glücksspiel sperren lassen.